Schützenfest in Willinghusen: Kehr führt WSC zum 7:2-Sieg
Dreierpack von Tobias Kehr, je zwei Treffer von Robin Huneke und Nicklas Frers: Der Willinghusener SC hat die zweite Mannschaft des SCVM mit 7:2 bezwungen. Schon zur Pause war die Partie beim Stand von 4:1 klar auf Kurs.
Willinghusen – Sieben Tore, drei Mehrfachtorschützen und ein deutlicher Heimerfolg: Der Willinghusener SC zeigte sich gegen SCVM II in Torlaune. Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer brachte die Gastgeber nicht aus dem Rhythmus.
Tobias Kehr eröffnete das Schützenfest in der zehnten Minute. Ein Fehler des Gästetorwarts im Spielaufbau brachte den Ball direkt vor seine Füße. Aus rund 16 Metern schob Kehr ins verwaiste Tor zum 1:0 ein.
Beim zweiten Treffer half eine gehörige Portion Glück mit: Robin Huneke wollte in der 25. Minute flanken, doch der Ball rutschte ihm über den Fuß – und senkte sich über den Torwart hinweg ins lange Eck. Eine missglückte Hereingabe mit perfektem Ergebnis für den WSC.
SCVM II meldete sich nach einer Ecke zurück. Paul Jakob Wulf Klie verkürzte in der 34. Minute auf 2:1 und machte die Begegnung zumindest kurzzeitig wieder spannend. Doch die Willinghusener Antwort ließ nur vier Minuten auf sich warten: Ganschow spielte Kehr frei, der im Eins-gegen-eins die Ruhe behielt und den Ball über den Keeper zum 3:1 ins Netz hob. Huneke erhöhte noch vor dem Seitenwechsel mit seinem zweiten Treffer auf 4:1.
Nach der Pause setzte der WSC seinen Lauf fort. Joshua Rarrek schickte Kehr in der 55. Minute mit einem präzisen Pass auf die Reise. Der Angreifer entschied das Laufduell für sich und vollendete zum 5:1. Damit war sein Dreierpack perfekt.
Anschließend übernahm Nicklas Frers das Toreschießen. Wieder lieferte Rarrek die Vorlage, Frers setzte sich im Zweikampf durch und traf in der 72. Minute mit dem Außenrist zum 6:1.
Die Gäste kamen durch Pascal Eggers in der 86. Minute noch zu ihrem zweiten Treffer. Das letzte Wort hatte allerdings der WSC: Felix William Witt steckte auf Frers durch, der den herauslaufenden Torwart in der 90. Minute mit einem Lupfer überwand und den 7:2-Endstand herstellte.
Ein Wermutstropfen blieb den Gastgebern kurz vor Schluss: Reese musste verletzt vom Platz, Willinghusen beendete die Begegnung deshalb mit zehn Spielern. Am deutlichen Erfolg änderte das nichts mehr.
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