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Tierdramen zum Jahresbeginn: Feuerwehren mehrfach im Einsatz

Barsbüttel / Hamburg-Öjendorf. Gleich mehrere dramatische Tierrettungen haben die Feuerwehren in den ersten Tagen des neuen Jahres gefordert.

Justin Hesse Januar 7, 2026
Tierdramen zum Jahresbeginn: Feuerwehren mehrfach im Einsatz

Barsbüttel / Hamburg-Öjendorf. Gleich mehrere dramatische Tierrettungen haben die Feuerwehren in den ersten Tagen des neuen Jahres gefordert. Von verfangenen Wildvögeln bis zu einem Hund, der im Eis einzubrechen drohte – für die Einsatzkräfte begann 2026 alles andere als ruhig.

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Bereits in den ersten drei Tagen des Jahres rückte die Feuerwehr Barsbüttel zweimal mit dem Stichwort „Tierrettung“ aus. Am Freitagabend (2. Januar) hatte sich ein Bussard in einer Schnur verfangen. Die Kameraden aus Brunsbek forderten zur Unterstützung die Barsbütteler Drehleiter an. In luftiger Höhe gelang es den Feuerwehrleuten, den Greifvogel behutsam zu befreien.

Nur einen Tag später folgte der nächste Einsatz: In der Straße Stübels in Barsbüttel war ein weiterer Vogel – vermutlich eine Waldschnepfe – in einer Schnur hängen geblieben. Auch hier konnten die Einsatzkräfte schnell helfen. In beiden Fällen hatten die Tiere Glück im Unglück: Verletzungen waren nicht erkennbar.

Die Feuerwehr warnt jedoch eindringlich vor achtlos zurückgelassenen Schnüren, Netzen oder ähnlichen Materialien. Diese stellen im Außenbereich eine erhebliche Gefahr für Wildtiere dar.

Vier Stunden Einsatz: Hund flüchtet aufs Eis und kämpft ums Überleben

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Besonders dramatisch verlief eine Tierrettung am Sonntag (4. Januar) am Öjendorfer See in Hamburg Billstedt. Gegen 15.30 Uhr lautete die Alarmierung: „Hund im Eis eingebrochen“.

Die vierjährige Mischlingshündin „Lucie“ war ihren Besitzern entlaufen und über den zugefrorenen See gelaufen. Das Eis hielt nicht – der Hund brach mehrfach ein und konnte sich nur mit letzter Kraft auf eine der kleinen Inseln im See retten.

Schon die Anfahrt stellte die Einsatzkräfte vor Probleme: Vereiste, schmale Wege rund um den See machten das Anlegen von Schneeketten erforderlich. Auch der Rettungsweg war schwierig, denn das Wasser an der Insel war zu flach für ein Kleinboot.

Schließlich setzten mehrere Feuerwehrleute gemeinsam mit einer Freundin der Hundebesitzerin in einem Schlauchboot über – alle mit Schwimmwesten gesichert. Nach bangen Minuten gelang es, das völlig verängstigte Tier einzufangen und zurück ans Ufer zu bringen. Dort wurde „Lucie“ sofort in Decken gehüllt und aufgewärmt.

Die Erleichterung folgte schnell: Bereits kurze Zeit später lief die Hündin wieder munter neben ihrer Besitzerin her – als sei nichts geschehen. Zur Sicherheit wurde sie in das vorgewärmte Auto gebracht und nach Hause gefahren.

Insgesamt waren rund 20 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Öjendorf, Billstedt-Horn und Boberg über mehr als vier Stunden im Einsatz.

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