Foto: Barsbütteler Rundfunk | J.H
Ein Feuer auf mehreren Stoppelfeldern hat am Samstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. An der Stormarnstraße waren während landwirtschaftlicher Arbeiten plötzlich Flammen ausgebrochen. Durch die trockene Vegetation und auffrischenden Wind breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit aus.
Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand im Bereich einer Ballenpresse. Die Flammen erfassten zunächst das Stoppelfeld, griffen anschließend auf einen Knick sowie zwei weitere Felder über. Auch mehrere Rundballen brannten vollständig aus. Insgesamt wurden rund vier Hektar landwirtschaftliche Fläche zerstört.

Wegen der raschen Ausbreitung erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf „Feuer 5“. Feuerwehren aus Oststeinbek, Glinde, Barsbüttel, Hamburg und weiteren umliegenden Gemeinden rückten mit einem Großaufgebot an.
Noch vor dem Eintreffen weiterer Löschfahrzeuge unterstützten Landwirte die Einsatzkräfte mit Traktoren und Bodenbearbeitungsgeräten. Sie pflügten und grubberten Schneisen in die Felder, um den Flammen die Ausbreitung zu erschweren. Dieses schnelle Handeln trug maßgeblich dazu bei, dass sich das Feuer nicht auf weitere Flächen ausdehnen konnte.
Die Brandbekämpfung wurde durch die schwierige Wasserversorgung erschwert. Tanklöschfahrzeuge pendelten zwischen Wasserentnahmestellen und Einsatzort, zusätzlich bauten die Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über einen nahegelegenen Hydranten auf.

Um auch letzte Glutnester aufzuspüren, setzte die Technische Einsatzleitung des Kreises Stormarn eine Drohne mit Wärmebildkamera ein. So konnten verbliebene Brandstellen gezielt abgelöscht werden.
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