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Am 8. Juni 2026 beginnt der zweite Bauabschnitt zur umfassenden Sanierung der Rodigallee im Hamburger Osten. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte 2029 dauern und führen zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr.
Zwischen dem Öjendorfer Damm und der Jenfelder Allee wird die stark sanierungsbedürftige Straße abschnittsweise erneuert und umgestaltet. Die Bauarbeiten verlagern sich dabei im Verlauf der Jahre schrittweise entlang des gesamten Abschnitts.

Eine Vollsperrung ist nicht vorgesehen. Nach aktuellem Planungsstand soll der Verkehr weitgehend mit mindestens einem Fahrstreifen pro Richtung aufrechterhalten werden. Dennoch ist insbesondere im Berufsverkehr mit deutlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Engpässe an Kreuzungen sowie temporäre Einschränkungen von Abbiegebeziehungen können zu Rückstaus führen.
Die Rodigallee gilt als wichtige Verkehrsachse im Hamburger Osten und wird von zahlreichen Buslinien des Hamburger Verkehrsverbunds genutzt. Der öffentliche Nahverkehr soll grundsätzlich aufrechterhalten werden. Allerdings sind zeitweise Verlegungen von Haltestellen sowie Verzögerungen im Betriebsablauf möglich.
Auch der Rad- und Fußverkehr wird während der Bauzeit geführt. Teilweise sind Umleitungen erforderlich, während gleichzeitig neue und breitere Geh- und Radwege entstehen sollen. Vorgesehen sind zudem geschützte Radverkehrsanlagen in Teilabschnitten.
Die Bauarbeiten sind Teil eines umfassenden Projekts zur Erneuerung der Infrastruktur. Neben der Fahrbahnsanierung umfasst das Vorhaben auch die Erneuerung von Leitungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Aufwertung des Straßenraums. Der Alleecharakter der Straße soll erhalten und durch zusätzliche Baumpflanzungen ergänzt werden.
Die Belastung für Verkehrsteilnehmer wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Eine vollständige Sperrung der Strecke ist jedoch nicht vorgesehen. Verkehrsbehinderungen werden sich vor allem auf die Bauphasen mit reduzierter Fahrstreifenanzahl konzentrieren.
Eine abschließende Bewertung der Verkehrsbelastung hängt vom Verlauf der einzelnen Bauabschnitte ab. Nach derzeitiger Planung ist mit einer langanhaltenden, aber kontrollierten Einschränkung des Verkehrsflusses zu rechnen.
