Foto: Stadt Glinde - Tobias Senff
Am Freitagnachmittag sind vor dem Marcellin-Verbe-Haus in Glinde erneut die Regenbogenfahnen gehisst worden. Mit der Aktion setzt die Stadt anlässlich der Pride Week in Hamburg ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um ihre Solidarität mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen, queeren sowie weiteren Menschen der LGBTQIA+-Community zu bekunden.
Die Pride Week in Hamburg beginnt in diesen Tagen und endet traditionell mit dem Christopher Street Day (CSD) am ersten Augustwochenende. Seit einem Beschluss der Glinder Stadtvertretung im Jahr 2021 werden die Regenbogenfahnen während dieses Zeitraums jährlich vor dem Rathaus gehisst.
Bürgermeister Patrick Klose betonte die Bedeutung der Aktion: „Mit dem Hissen der Regenbogenfahne zeigen wir, dass in unserer Stadt alle Menschen willkommen sind – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Vielfalt bereichert unser Zusammenleben. Ein respektvoller Umgang, Offenheit anderen gegenüber und der Schutz der Menschenwürde sind wichtige Grundsteine unserer Demokratie.“
Auch Bürgervorsteher Claus Peters hob die Symbolkraft der Regenbogenflagge hervor. Zwar werde sie nur für kurze Zeit vor dem Rathaus gehisst, dennoch stehe sie sichtbar für den Gleichheitsgrundsatz des Artikels 3 des Grundgesetzes. Jeder Mensch solle frei leben können und dürfe weder ausgegrenzt noch benachteiligt werden. Diese Werte vertrete die Stadt Glinde nach seinen Worten an jedem Tag des Jahres.
Mit dem Hissen der Regenbogenfahnen setzt Glinde damit erneut ein öffentliches Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander.
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