Auf dem Bild (von links nach rechts): Tobias Reimann (stellvertretender Parteivorsitzender und Sprecher Kulturausschuss) Monika Kaemmer (Parteivorsitzende und Stadtvertreterin) Jan Lont (Schatzmeister und Sprecher Finanzausschuss) Daniela Andersch (Sprecherin für Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz) Martin Radtke (Fraktionsgeschäftsführer und Sprecher Hauptausschuss) Barbara Bednarz (stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin Sozialausschuss) Ralf Müller (Stadtvertreter und Mitglied im Bauausschuss) Dagmar Coordts (Mitglied im Parteivorstand) Reza Nasseri (stellvertretender Parteivorsitzender und Wählbarer Bürger im Kulturausschuss) Thomas Kopsch (Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Hauptausschusses) Nicht auf dem Bild: Paul Jahn (Schriftführer des Ortsverbands und Sprecher Bauausschuss) Thomas Brückner (Mitglied im Sozialausschuss)
Die Freie Demokratische Partei in Glinde hat sich im Rahmen einer Klausurtagung am vergangenen Wochenende intensiv mit der zurückliegenden Bürgermeisterwahl auseinandergesetzt und daraus Konsequenzen für die künftige strategische Ausrichtung gezogen – auch mit Blick auf die Kommunalwahl 2028. Die neu aufgestellte Partei- und Fraktionsführung vereint dabei erfahrene und neue Kräfte.
Thomas Kopsch, der frühere Bürgermeisterkandidat, wurde erneut einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Er wertete das Ergebnis der letzten Wahl, bei dem er 13,7 Prozent erreichte, als großen Erfolg für die FDP in Glinde. Trotz der Niederlage habe er viel Rückhalt erfahren und wolle deshalb weiterhin Verantwortung als Fraktionschef übernehmen.
Den Parteivorsitz gibt Kopsch an Monika Kaemmer ab. Sie kündigte eine gleichberechtigte Führungsstruktur mit klarer Aufgabenverteilung an, um neue Impulse für die politische Arbeit in Glinde zu setzen. Ziel sei es, gemeinsam liberale Werte zu stärken und das Engagement innerhalb der Partei zu beleben.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die stärkere Öffnung gegenüber parteilosen Bürgerinnen und Bürgern. Die FDP versteht sich laut Fraktionsmitgliedern ausdrücklich als Ansprechpartnerin für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Dieses Selbstverständnis solle künftig deutlicher kommuniziert werden.
Inhaltlich standen auf der Tagung vor allem mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz sowie die Entwicklung innovativer kommunalpolitischer Ansätze im Fokus. Mit dem organisatorischen und inhaltlichen Neustart will die FDP ihre Rolle als konstruktiver Partner in der Glinder Kommunalpolitik weiter festigen und aktiv an der Stadtentwicklung mitwirken.
